Externe Wasserenthärtung von BartscherIm ersten Teil unserer kleinen Serie zum Thema Wasseraufbereitung haben wir Ihnen erläutert, welche Probleme uns die Mineralien im Wasser so bereiten.

Heute nun soll es im die Wasserenthärtung gehen, die hauptsächlich in Spülmaschinen Anwendung findet (in den kommenden Teilen sollen dann die Voll- und Teilentsalzungen sowie die Osmose besprochen werden).

Die in Spülmaschinen arbeitenden Wasserenthärtungen arbeiten nach dem Prinzip des Ionentauschers. Die im Wasser vorhandenen Calcium- und Magnesium-Ionen werden dabei durch Natrium-Ionen ausgetauscht. Zur Regenerierung des Enthärters muss deswegen regelmäßig Kochsalz (Natrium-Chlorid) in den Enthärter gegeben werden. Da während eines Regenerationsvorganges die Enthärtung nicht arbeiten kann, sind gute Spülmaschinen mit einer Doppelkammer-Enthärtung ausgestattet die einen dauerhaften Gebrauch der Maschine ermöglicht.

Die Enthärtung entnimmt dem Wasser also  härtebildende Bestandteile und sorgt so für einen Schutz der Maschine vor Verkalkung und ermöglicht eine geringere Dosierung des Spülmittels. Natürlich ist aber auch die Enthärtung nicht frei von Nachteilen:

  • Das entstehende Weichwasser ist nicht als Lebensmittel zugelassen, daher kann die Enthärtung nicht in Maschinen eingesetzt werden die Lebensmittel verarbeiten (z.B. Kombidämpfer, Kaffeemaschinen)
  • Dem Wasser werden in Summe keine Mineralien entzogen sondern nur welche ausgetauscht. Daher ist die Enthärtung für Gläserspülmaschinen ungeeignet, da beim Trocknen Mineralienflecken entstehen (können).

Die größten Vorteile der Enthärtung sind die geringen Betriebskosten sowie der zuverlässige Schutz der Maschine. Wenn Sie in einer Spülmaschine daher primär Porzellan und Töpfe spülen ist eine (eingebaute) Wasserenthärtung völlig ausreichend.

 

2 Gedanken zu „Wasseraufbereitung Teil 2 – Die Enthärtung

  1. Wir leben in einer Gegend, wo das Wasser einen sehr hohen Kalkgehalt hat. Das merkt man nicht nur an den Geräten, sondern auch am Geschmack. Der Tee schmeckte anfangs gar nicht gut. Der Unterschied mit einem Wasseraufbereiter ist immens. Auch bei den Geräten ist der Verschleiß viel geringer. Ich kann jedem die Anschaffung einer eigenen Wasseraufbereitung für Daheim, wie diese empfehlen. Das schont die Geräte und das Wasser schmeckt auch besser.

    BG Sandra

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  2. Pingback: Wasseraufbereitung Teil 3 ? Die Entsalzung : Gastro-Seller Blog

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